Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportlerinnen und Sportler,

Seit 1996 und somit zum 24. Mal findet mit Unterstützung der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, Lotto Rheinland-Pfalz und unserem neuen Partner, der EWR AG aus Worms, die Wahl der Sportlerin, des Sportlers und des Teams des Jahres statt. All unseren Partnern sagen wir dafür ein herzliches Dankeschön.

Auch 2019 gibt der Landessportbund Ihnen, den Vereinsmitgliedern, Sportkreisen, Fachverbänden und allen Interessierten, die Möglichkeit, Ihre Sportlerin, Ihren Sportler und Ihr Team des Jahres zu wählen. Nach den guten Erfahrungen der letzten Jahre verbunden mit einer stetig steigenden Zahl der Wähler besteht vom 20.11.2019 bis 01.01.2020 unter www.landessportlerwahl.de die Möglichkeit des Online-Votings, also der Wahl über das Internet. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin über den Original-Coupon in der November- und Dezember-Ausgabe unserer Zeitschrift Sport InForm abstimmen. Bitte beachten Sie, dass jeder Sportler, jede Sportlerin und jede Mannschaft mit einem bis maximal fünf (für Ihren Favoriten) Punkten bewertet werden muss. Ihre Stimmabgabe wird grundsätzlich nur einmal gewertet.

Eine Jury rheinland-pfälzischer Sportjournalisten (Zeitung, Hörfunk und Fernsehen) hat gemeinsam mit dem Landessportbund eine Vorauswahl mit jeweils fünf Vorschlägen pro Kategorie getroffen.

Die Sieger werden am 12. Januar 2020 im Rahmen der SWR-Livesendung „SWR Sport in Rheinland-Pfalz“ ab 21.45 Uhr geehrt.

Mitmachen lohnt sich!

In diesem Sinne, liebe Sportfreunde, freuen wir uns auf eine große Beteiligung Ihrerseits. Wählen Sie mit. Es lohnt sich, denn unter allen Einsendern verlosen wir als

1. Preis:
Ein exklusives Training mit einem/einer Sportler/in der diesjährigen Landessportler-Wahl.

2. Preis:
Ein Verwöhn-Wochenende im Haus Rheinland-Pfalz in Oberjoch/Allgäu.

3. Preis:
2 Karten für den Galaabend anlässlich der Verabschiedung der rheinland-pfälzischen Olympiateilnehmer TOKIO 2020

Jochen Borchert
Präsident LSB RLP &
Vize-Präsident Leistungssport

Christof Palm
komm. Sprecher der Geschäftsführung

Die nominierten Sportlerinnen, Sportler und Teams:

STEFANIE BLENDERMANN (Minigolf/1. MGC Mainz)
Mit 13 startete Stefanie Blendermann ihre erfolgreiche Karriere. Zur Weltspitze im Minigolf zählt sie schon seit langem. Aber 2019 war für die 36-Jährige ein ganz besonderes Jahr. Bei der WM im chinesischen Zhouzhuang glänzte Blendermann als die erfolgreichste Athletin. Nach ihren Goldmedaillen mit der Mannschaft und im Einzel gewann sie zum Abschluss mit Dennis Kapke von der SG Arheilgen auch noch den Mixed-Wettbewerb.
GESA KRAUSE (Leichtathletik/Silvesterlauf Trier)
Die 3.000-Meter-Hindernisläuferin sorgte bei der WM in Doha für den ersten deutschen Podestplatz. Mit einem ihrer unnachahmlichen Schlussspurts sicherte sich Gesa Felicitas Krause in einem erlesenen Feld die Bronze-Medaille. Die 27-Jährige lief in der deutschen Rekordzeit von 9:03,30 Minuten ins Ziel. Krause ist jetzt zweitschnellste Europäerin der Geschichte über diese Distanz. Über die selten gelaufene 2.000-Meter-Distanz lief sie 2019 Weltrekord.
JACQUELINE LÖLLING (Skeleton/RSG Hochsauerland)
Skeleton-Star Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland raste bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Whistler in einem hochdramatischen Finale im Olympic Sliding Centre sensationell zur Silbermedaille. Damit übertraf die 23 Jahre alte Kufen-Queen aus Brachbach im Kreis Altenkirchen, die der Sportfördergruppe der Bundeswehr angehört, die Erwartungen. Kein Wunder, dass ihre Heimatgemeinde im Westerwald ihr einen großen Empfang bereitete.
MARTYNA TRAJDOS (Judo/1. JC Zweibrücken)
Bei den Weltmeisterschaften in Tokio gewann Martyna Trajdos am vierten Wettkampftag Bronze in der Klasse bis 63 Kilogramm. Die 30 Jahre alte gebürtige Polin ist seit Jahren eine der erfolgreichsten Judo-Kämpferinnen der Republik. Im August wechselte die Europameisterin von 2015 vom Eimsbütteler TV in die Pfalz, wo die am Bundesstützpunkt in Köln trainierende Sportsoldatin nun Vereinskollegin von Schwergewichtlerin Jasmin Külbs ist.
MIRIAM WELTE (Bahnradsport/1. FC Kaiserslautern)
Auch ganz zum Ende ihrer herausragenden Karriere hat die 32 Jahre alte Bahnradsprinterin vom 1. FC Kaiserslautern noch einmal gezeigt, was sie drauf hat. WM-Bronze und der DM-Titel im Teamsprint – jeweils an der Seite von Emma Hinze – waren nur zwei ihrer herausragenden Erfolge. Im September hat Polizeioberkommissarin Miriam Welte für viele überraschend ihren sofortigen Rücktritt vom Leistungssport verkündet. Mal schauen, ob die fünffache Sportlerin des Jahres noch einmal die Publikumswahl gewinnen wird.
 
PASCAL ACKERMANN (Radrennsport/RW Edelweiß Kandel)
Pascal Ackermann hat die erfolgreichste Saison (13 Profisiege) seiner Karriere hingelegt. Der Sieg auf der letzten Etappe der China-Rundfahrt war für den 25-Jährigen vom Team Bora das i-Tüpfelchen auf ein äußerst erfolgreiches Jahr. Der Pfälzer hat sich mit zwei Siegen beim Giro d’Italia endgültig im Kreis der weltbesten Sprinter etabliert und drängt mit Vehemenz auf die größte Bühne seines Sports. Ein Debüt bei der Tour de France 2020 ist wohl sicher.
JONATHAN HORNE (Karate/Teikyo Karate Team Kaiserslautern)
Jonathan Horne hat auch in diesem Jahr wieder ordentlich abgeräumt. Nach dem er sich 2018 in Madrid den WM-Titel geschnappt hatte, stand er diesmal bei der EM ganz oben auf dem Treppchen. Auch beim K1-Quali-Turnier für die Olympischen Spiele sicherte sich der Sohn eines US-Amerikaners und einer Deutschen Rang eins. In Bestform darf der 1,93 Meter große und 97 Kilo schwere Pfälzer in Tokio von Gold träumen.
NIKLAS KAUL (Leichtathletik/USC Mainz)
Bei der WM in Doha siegte Niklas Kaul überraschend mit der persönlichen Bestleistung von 8.691 Punkten. Mit gerade mal 21 Jahren krönte sich der 1,90 Meter-Hüne aus dem rheinhessischen Saulheim zum jüngsten Zehnkampf-Weltmeister aller Zeiten. Sein zweiter Wettkampftag war mit persönlichen Bestleistungen in gleich drei Disziplinen phänomenal. In Tallinn wurde Kaul Ende Oktober als Europas bester Nachwuchs-Leichtathlet des Jahres mit dem „Rising Star“-Award ausgezeichnet.
JASON OSBORNE (Rudern/Mainzer Ruder-Verein)
Europameister und WM-Dritter im Leichtgewichts-Doppelzweier zusammen mit Jonathan Rommelmann: Das 25 Jahre alte Ass des Mainzer Ruder-Vereins war bei allen großen Wettkämpfen in 2019 ganz weit vorne zu finden. Doch im Vordergrund stand für Jason Osborne die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Nach dem Spielen 2020 will das vielseitige Kraftpaket eine Karriere als Radprofi starten.
RICHARD SCHMIDT (Rudern/RV Treviris Trier)
Auch mit 32 Lenzen zählt das Aushängeschild des RV Treviris Trier nicht nur zu den ganz großen Routiniers, sondern auch zu den Top-Leistungsträgern im Deutschlandachter. Das Jahr 2019 hätte für das DRV-Paradeboot nicht viel besser laufen können. Bei der WM in Linz holten Schmidt und Co. ebenso Gold wie bei der EM in Luzern. Damit hat der Moselaner inzwischen stolze 15 Goldmedaillen bei WM, EM und Olympia in seiner Sammlung.
 
DIE EULEN LUDWIGSHAFEN (Handball)
Der Klassenerhalt in der Bundesliga ist für die Eulen Ludwigshafen in etwa so hoch anzusiedeln wie der DM-Titel für die Topteams aus Kiel oder Flensburg. Mindestens. In der Saison 2018/19 sah am 31. Spieltag noch alles nach Abstieg aus, doch die Jungs von Ben Matschke gewannen die letzten drei Spiele und sicherten sich gegen GWD Minden nach einem hochdramatischen Finish in letzter Sekunde erneut den Ligaverbleib. Ein echtes Handball-Wunder.
GSV NEUWIED (Gehörlosen-Tennis)
Urs Breitenberger und Heike Albrecht gewannen bei den Weltmeisterschaften der Gehörlosen in Antalya insgesamt fünf Medaillen. Breitenberger holte nicht nur Gold im Doppel sowie Bronze im Einzel, mit seiner Partnerin Heike Albrecht stand er darüber hinaus auch im gemischten Doppel ganz oben auf dem Treppchen. Zusätzlich errang Heike Albrecht die Silbermedaille im Einzelwettbewerb. Eine herausragende Leistung der Tennis-Asse.
LENA UND LISA BRINGSKEN (Kunstradfahren/RCV Böhl-Iggelheim)
Als Vize-Weltmeisterinnen und Europameisterinnen im Zweier-Kunstradfahren waren die Geschwister Lena und Lisa Bringsken Ende 2018 nach Belgien gereist – als frischgekürte Weltmeisterinnen kehrten sie zurück. Weil der Triumph der beiden Pfälzerinnen allerdings nach der Veröffentlichung der letzten Landessportlerwahl lag, wurden Sie von der Jury für das Jahr 2019 nominiert.
MEENZER DYNAMITES (Handball)
Von der Oberliga in die Bundesliga. Was die weitaus prominenteren Fußballer der Nullfünfer können, das haben im Mai auch die Handball-Frauen des Mainzer Traditionsvereins bewerkstelligt. Mit einem 28:21-Erfolg gegen Zwickau ließen die von Erfolgscoach Thomas Zeitz mit viel Sachverstand und großem Einfühlungsvermögen gecoachten „Meenzer Dynamites“ den Traum vom Aufstieg in die Eliteliga Wirklichkeit werden.
SC MAYEN-KOBLENZ (Snooker)
Seit 2016 spielt der 1. Snooker-Club Mayen-Koblenz in der Bundesliga. Und das mit riesengroßem Erfolg. In der Serie 2017/18 schnappten sich die in Vallendar beheimateten Cracks erstmals den DM-Titel – mit satten acht Zählern Vorsprung vor der TSG Heilbronn. In der Spielzeit 2018/19 gewannen die Ausnahmekönner 13 ihrer 14 Begegnungen und verteidigten ihren Titel souverän – erneut mit acht Punkten Vorsprung.
 
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Die Sieger werden am 12. Januar 2020 im Rahmen der SWR-Livesendung „SWR Sport in Rheinland-Pfalz“ ab 21.45 Uhr geehrt.

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