Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportlerinnen und Sportler,

wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler*innen des Jahres 2022? Der Landessportbund Rheinland-Pfalz ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf.

Sie können hier drei Kandidat*innen in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal drei Punkten bewerten. Die Vorauswahl wurde durch eine Jury bestehend aus LSB-Vertreter*innen sowie Sportjournalist*innen der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten getroffen.

Bis zum 1. Januar 2023 kann gewählt werden. Ihre Stimmabgabe wird grundsätzlich nur einmal gewertet.

Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen und wünschen Ihren Favoriten viel Erfolg.

Wolfgang Bärnwick
Präsident LSB RLP

Christof Palm
Hauptgeschäftsführer

Die nominierten Sportlerinnen:

RICARDA FUNK (Kanuslalom/KSV Bad Kreuznach)
Olympiasiegerin Ricarda Funk gewann Anfang September beim Kanuslalom-Weltcupfinale im spanischen La Seu d'Urgell den Wettbewerb im Einer-Kajak. Die 30-Jährige blieb ohne Stangenberührung. Gut einem Monat zuvor war Funk bei der WM in Augsburg zu Gold auf dem ausverkauften Eiskanal gerast – und gewann auch mit dem Team.
ALESSA-CATRIONA PRÖPSTER (RV Offenbach)
Gleich dreimal Gold bei den U23-Europameisterschaften ist eine tolle Bilanz für die 21 Jahre alte Radsportlerin. Am letzten Tag krönte Alessa-Catriona Pröpster ihre Gala-Vorstellung in Portugal und gewann das Keirin-Turnier. Damit war die Pfälzerin erfolgreichste Sprinterin dieser EM. Bei vier Starts gewann sie drei Titel und holte einmal Bronze.
LISA MARIE SCHWEIZER (AV 03 Speyer)
Die Leistungsträgerin des AV 03 Speyer sicherte sich bei den 100. Gewichtheber-Europameisterschaften in Tirana nicht weniger als drei Medaillen – je einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Für die 27 Jahre alte gebürtige Brandenburgerin war es der größte internationale Erfolg ihrer bisherigen Karriere.

Die nominierten Sportler:

NIKLAS KAUL (USC Mainz)
Am 16. August sicherte sich der 24-Jährige aus dem rheinhessischen Saulheim bei den European Championships in München mit 8.545 Punkten den Europameister-Titel im Zehnkampf, nachdem er im abschließenden 1.500-Meter-Lauf mehr als 38 Sekunden auf den bis dato führenden Schweizer aufgeholt hatte. Bei der WM wurde Kaul Sechster.
JULIAN WEBER (USC Mainz)
Zweimal (Olympia 2020 und WM 2022 jeweils Platz 4) war er nah dran, nun war es endlich so weit: Speerwerfer Julian Weber hat bei der EM in München seine erste internationale Medaille bei einem Großereignis gewonnen – und dann gleich Gold. Mit 87,66 Metern wurde der 28-Jährige Europameister und feierte den bis dahin größten Erfolg seiner Karriere.
OLEG ZERNIKEL (ASV Landau)
5,87 Meter: Bei den Weltmeisterschaften in Eugene stemmte sich Stabhochspringer Oleg Zernikel mit einer persönlichen Rekordhöhe auf den fünften Platz. Bei der Heim-EM in München, wo sich der 27-Jährige ebenfalls eine Menge vorgenommen hatte, lief es für ihn eher holprig. Dennoch landete er als solider Neunter unter den Top Ten.

Die nominierten Teams:

1. FC KAISERSLAUTERN (Fußball)
Der vierfache Deutsche Meister und zweifache DFB-Pokalsieger schaffte im Sommer die lang ersehnte Rückkehr aus den Niederungen der Dritten Liga in die Zweite Bundesliga. Und auch dort läuft es für die Elf von Coach Dirk Schuster prima. Die „Roten Teufel“ haben die Hinrunde als Vierter beendet. Der Traum vom Durchmarsch in die Bundesliga lebt.
MICHELLE UHL & TOBIAS BLUDAU, RRC SPEYER (Rock’n’Roll)
Salti, Todesstürze, Kopfüber-Würfe: Rock'n'Roll, eine Mischung aus Tanz und Akrobatik, ist voller spektakulärer Elemente. Michelle Uhl und Tobias Bludau bilden das international dominierende Tanz-Duo. 2022 war für die Asse, die neben dem DM-Titel, dem EM-Titel und dem WM-Titel auch noch Gold bei den World Games holten, ein grandioses Jahr.
RV MAINZ-EBERSHEIM (4er Kunstrad)
Die Vierer-Kunstradfahrerinnen des RV Mainz-Ebersheim haben bei der Hallenrad-WM im belgischen Gent dem Druck standgehalten. Mit 229,59 Punkten sicherten sich Stella Rosenbach, Annika Rosenbach, Tijem Karatas und Milena Schwarz erstmals den WM-Titel. Zuvor hatte sich das Quartett bereits Gold bei DM und EM geschnappt.

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Abstimmung ist noch bis zum 1. Januar 2023 möglich.

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